Wellnes und Entspannung
Heilkraft des Wassers
Seit fast 2000 Jahren nutzt der Mensch die Heilkraft des Wassers. Durch ein komplexes Zusammenspiel (Temperatur, Druck, Auftrieb und chemische Reaktionen) der im Wasser gelösten und durch Haut, Magen oder Atemwege in den Organismus gelangenden Stoffe entsteht die heilende Wirkung. Die während einer Badekur im Körper aufgenommenen Mineralstoffe und Spurenelemente beseitigen oder lindern Beschwerden nachhaltiger und langfristiger als Medikamente.
Man kennt:
- kohlensäurehaltiges (saures) Wasser mit einer bestimmten Menge an freiem Kohlendioxid, das bei Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen angewendet wird,
- alkalisches Wasser mit Natrium- und Hydrogenkarbonat, für Trinkkuren etwa bei Gastritis,
- erdalkalisches Wasser mit einem hohen Gehalt an Kalzium und Magnesium, bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und Stoffwechselbeschwerden,
- kochsalzhaltiges Wasser basiert auf Chlorsalzen, Anwendung als Trinkkur bei Mangel an Magensäure,
- Bittersalzwasser hat viele gebundene Sulfationen, Anwendung bei Dickdarmproblemen und chronischer Verstopfung,
- schwefelhaltiges Wasser erhöht als Trinkkur den Vitamin-C-Gehalt im Blut, wird als Badekur bei Beschwerden des Bewegungsapparates und bei Pilzerkrankungen empfohlen,
- eisenhaltiges Wasser als Trinkkur bei Anämie und zur Kräftigung nach Operationen,
- jodhaltiges Wasser mit hohem Kochsalzanteil zur Behandlung von Schilddrüsenunterfunktion (Kropf, Struma) und Arteriosklerose,
- radioaktives Wasser mit einer bestimmten Radonionen-Konzentration wird zur Inhalation, als Trink- oder als Badekur bei Gefäßkrankheiten, Gicht, Diabetes, Unfruchtbarkeit, Rheuma und neurologischen Beschwerden angewendet.
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