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Stress“Stress” - darunter kann sich heute jeder etwas vorstellen. Stress bei der Arbeit, beim Einkaufen, im Verkehr - es gibt wohl keinen Bereich des täglichen Lebens, der von Stress verschont bleibt. Bis zu einem gewissen Grad ist Stress anregend und Quelle für Vitalität und Erfolgserleben. Wenn dieser Grad jedoch zeitweilig oder gar ständig überschritten wir, wenn die Anforderungen ”über den Kopf wachsen”, dann ist das für unseren Körper und unsere Psyche ein krankmachender Zustand. Häufig gibt uns der Körper Signale, wenn etwas zu viel ist. Diese Warnung äußert sich meist in Funktionsstörungen, z.B. Durchfall oder auch eine Überreaktion des Darmes. Entspannung kann man nicht erzwingen. Das vegetative Nervensystem “schaltet um” von Aktivität auf Erholung: ganz “abschalten” kann man nicht. Entspannung kann über den Körper (Muskulatur, Atmung u. a.) oder über Gedanken (Konzentration) eingeleitet werden. Wenn der Körper sich entspannt, folgt immer auch die Psyche - und anders herum. Wenn die Gedanken zur Ruhe kommen, folgt auch eine körperliche Entspannung. Der Zustand der Entspannung ist unspezifisch. Es ist also nicht wesentlich wie man sich entspannt, sondern dass man es tut. Man kann mit alltäglichen Methoden (Spaziergang, Lesen, Dösen etc.) die gleichen Erholungsreaktionen auslösen wie mit einer speziellen Entspannungstechnik. |
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